Im Rahmen des Erasmus+ Programms hatten wir die Möglichkeit, vom 14.07.2025 bis
zum 07.08.2025 ein Praktikum in verschiedenen Bereichen wie bei Owanda, einem Zoo
Geschäft, in Hotels/Pensionen, in Fitnessstudios oder Bekleidungsgeschäften in
Spanien genauer gesagt in Sevilla zu absolvieren. Wir waren insgesamt acht Schüler und
Schülerinnen aus der damaligen 12.3, die das Angebot in Kauf nahmen und reisten
gemeinsam nach Sevilla. Das Praktikum bot uns nicht nur die Gelegenheit, berufliche
Erfahrung zu sammeln, sondern auch unsere Sprachkenntnisse zu verbessern, sowie
eine neue Kultur kennenzulernen.
Los ging es am Montag den 14.07. sehr früh am morgen, dort wurden wir von unseren
Eltern zum Flughafen gebracht und nur ein paar Stunden später waren wir im warmen
Spanien angekommen. Voller Vorfreude wurden wir am Flughafen von zwei Uber Fahrern
in empfang genommen und zu unseren Wohnungen gebracht. Untergebracht waren wir
jeweils zu viert also in zwei Wohnungen. An diesem Tag stand nichts weiteres als
ankommen und sich an die warmen Temperaturen gewöhnen auf dem Plan. Am
darauffolgenden Tag, dem Dienstag hatten wir einen Termin bei Incoma vor Ort in
Sevilla, bei diesem Treffen wurden noch ein paar Formalien besprochen und unter
anderem haben wir unsere Busfahrkarten erhalten. Die meisten von uns hatten dann im
Anschluss noch ein Treffen mit unseren Arbeitgebern, da waren die Betreuer von Incoma
noch dabei, am nächsten Tag ging es dann mit dem Arbeiten los.
(Carolin & Sarah) Bei Owanda standen dann Anfangs eher einfache Aufgaben an wie das
ordnen von Regalen oder das einräumen von Produkten. Nach etwas Einarbeitungszeit
standen dann auch etwas komplexere Aufgaben an unter anderem das Kontrollieren von
einkommenden Lieferungen oder das Etikettieren von Produkten, eigentlich dann
typische Aufgaben aus dem Einzelhandel.
(Leni & Nola & Zsofia) In Hotel und Pension hatten wir die Aufgabe, Gäste einzuchecken,
ihre Informationen in das System einzutragen und sie, nach ihrem Aufenthalt, auch
wieder auszuchecken. Ab und zu gab es auch Personen, die für einen Tag ihr Gepäck
abgaben, um ungestört die Stadt zu erkunden. Unsere Aufgabe war es dieses dann
sicher und übersichtlich zu verstauen.
(Wiktor) Ich durfte mein Praktikum im Fitnessstudio Cuesta Sport absolvieren. Zu Beginn
bestand meine Arbeit hauptsächlich darin, Ordnung im Trainingsbereich zu halten und
darauf zu achten, dass alles sauber und aufgeräumt war. Nach einer kurzen
Einarbeitungszeit kamen dann weitere Aufgaben hinzu, wie zum Beispiel den Mitgliedern
beim Training zu helfen, Übungen zu erklären oder auf eine richtige Ausführung zu
achten – größtenteils auf Englisch, da mein Spanisch zu Beginn noch sehr begrenzt war.
Während der ruhigeren Zeiten hatte ich auch die Möglichkeit, selbst zu trainieren. Meine
Arbeitszeiten lagen von 17 bis 21 Uhr, und die Fahrt dorthin dauerte etwa 30 Minuten mit
dem Bus. In meiner Freizeit nutzte ich die Gelegenheit, Sevilla zu erkunden,
verschiedene Stadtviertel zu besuchen und die spanische Lebensweise kennenzulernen.
Obwohl es manchmal schwierig war, die anderen zu treffen, da unsere
Arbeitszeiten unterschiedlich waren, konnte man in seiner freien Zeit sehr viel erleben.
Insgesamt war das Praktikum im Fitnessstudio eine wertvolle Erfahrung, die ich jedem
weiterempfehlen würde, der offen für Neues ist und Lust auf ein kleines Abenteuer hat.
Gearbeitet wurde von Montag bis Freitag dabei hatte jeder etwas unterschiedliche
Arbeitszeiten zwischen neun und fünfzehn Uhr, es blieb somit auch immer noch Zeit,
um die Stadt zu erkunden. Wohl bemerkt haben die Spanier einen etwas anderen
TagNacht-Rhythmus sodass das Leben erst so gegen 18 Uhr wieder los geht, dadurch
dass die Arbeit am nächsten Tag auch erst wieder etwas später los geht, kann man auch
am Abend noch die Stadt erkunden. Zudem bleiben die Wochenenden frei, sodass auch
an diesen noch etwas unternommen werden kann.
So waren wir zum Beispiel an einem Tag in Cádiz und haben den Tag am Strand
verbracht, aber auch kleinere Unternehmungen in der Nähe sind gar kein Problem.
Sevilla hat sehr viele Sehenswürdigkeiten, die wirklich empfehlenswert sind und meist
sogar kostenlos zu besichtigen. All zu viel Zeit blieb uns aber nicht, denn nach
dreieinhalb Wochen hieß es auch schon wieder abschied nehmen. Auch hier wurden wir
morgens vor unseren Wohnungen abgeholt und zum Flughafen gefahren. Von dort aus
sind wir dann wieder nach Hause geflogen und haben die ertragbaren Temperaturen
sehr genossen.






