Weimarer Kulturexpress zu Gast an der Max-Weber-Schule
Am 4. März 2026 wurde die Aula der Max-Weber-Schule zur Theaterbühne: Der Weimarer Kulturexpress war erneut zu Gast und präsentierte ein eindrucksvolles Theaterstück zum Thema Mobbing und Cybermobbing. Zwei Schauspielerinnen brachten ihr eigenes Bühnenbild mit und verwandelten den Raum mit wenigen Requisiten in eine eindringliche Szenerie, die die Schülerinnen und Schüler unmittelbar in die Handlung hineinversetzte.
Das Stück behandelte die Folgen von Ausgrenzung, Beleidigungen und digitaler Gewalt und zeigte eindrücklich, wie schnell sich Konflikte im Schulalltag zuspitzen können – besonders im Zusammenspiel von realer und digitaler Welt. Durch ihre intensive Darstellung gelang es den Schauspielerinnen, das Publikum emotional zu erreichen und zum Nachdenken anzuregen. Im Anschluss an die Aufführung fand eine gemeinsame Nachbesprechung mit den Schauspielerinnen statt. Dabei hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Fragen zu stellen, eigene Erfahrungen einzubringen und über mögliche Wege im Umgang mit Mobbing zu diskutieren. An der Veranstaltung nahmen die Klassen BFW1.1, BFW1.2, BK1.3 und BSKVM1 teil. Das Interesse war jedoch so groß, dass sich auch weitere Schülerinnen und Schüler spontan dazugesellten oder auf der oberen Ebene der Aula Platz nahmen. Die hohe Beteiligung zeigte deutlich, wie relevant das Thema für viele Jugendliche ist.
Das Thema Mobbing ist in den Lehrplänen integriert, und wird zudem im weiteren Verlauf des Schuljahres vertieft: Bereits in der kommenden Woche findet für das Kollegium ein pädagogischer Halbtag statt, und auch in einer Projektwoche am Schuljahresende werden sich die Schülerinnen und Schüler intensiver mit Prävention und Zivilcourage auseinandersetzen.
Organisiert wurde die Veranstaltung von Präventionslehrerin Martina Greulich. Ermöglicht wurde die Aufführung auch durch die finanzielle Unterstützung des Freundeskreises der Max-Weber-Schule, dem dafür ein besonderer Dank gilt.







